Wie generiere ich Besucher für ein lokales Geschäft?

Hypnosestudio Porta Westfalica

Wie werden Besucher aus dem näheren Umfeld auf mein Geschäft aufmerksam?

Tipps für lokales SEO

Hypnosestudio Porta Westfalica

mein Hypnosestudio in PW

In meinem heutigen Blogartikel möchte ich dir aus meiner eigenen Erfahrung ein paar Tipps dafür geben. In meiner alten Heimat Porta Westfalica hatte ich einige Zeit ein eigenes Hypnosestudio. Meine Kunden kamen überwiegend aus einem Umkreis von 20-30 km. Es ergab einfach keinen Sinn, meine Marketingaktivitäten über diesen Umkreis hinaus zu erweitern. Worauf ich mich hauptsächlich konzentrierte war lokales SEO.

Lass mich also etwas aus dem Nähkästchen plaudern und dir meine Ideen vorstellen, wie du dein Geschäft lokal vermarktest.

lokales SEO auch im kleinsten Dorf sinnvoll

Denn auch im kleinsten Dorf gibt es Internet. Und es ist heutzutage nunmal so, dass selbst dein nächster Nachbar eher im Internet erfährt, dass du einen Laden aufgemacht hast, anstatt einen Blick durchs Fenster zu riskieren. Du brauchst also eine Online-Plattform für deine Ideen. Da statische Webseiten von Google & Co nicht so gemocht werden, empfehle ich dir von Anfang an, einen Blog mit dynamischen Inhalten aufzusetzen.

Content verteilt auf mehrere Blogartikel erweitert die Chance, durch Suchanfragen gefunden zu werden und nebenbei platzierst du dich nach und nach als Experte auf deinem Gebiet.

Um sich nicht unnötig mit dem ganzen technischen Hintergrundwissen aufzuhalten, empfehle ich dir von vornherein das Blogging System Kalatú zu verwenden. Gängige Marketing-Werkzeuge, wie Banner, CalltoAction, Popups, Kontaktformulare, Landingpages für den eigenen Newsletter sind hier schon integriert und müssen nicht umständlich selbst erstellt werden.

Melde deinen Blog bei lokalen Verzeichnissen an

Das bringt dir nicht nur wertvolle Backlinks, sondern sorgt vom Start weg für eine wichtige Präsenz in vielen lokalen Netzwerken und Plattformen, d.h. genau dort, wo deine potenziellen Kunden nach Neuem in ihrer Umgebung stöbern und auch gezielt nach Geschäften in ihrer Umgebung suchen.

Hier eine kleine Auswahl an Plattformen, wo du dich für lokales SEO anmelden solltest:

  • Foursquare (—> zur Webseite von Foursquare) – bietet seinen Nutzern Tipps für lokale Geschäfte und Sehenswürdigkeiten. Gibt es auch als App für´s Smartphone. Sobald du in einer Stadt unterwegs bist, stellt dir die App Orte zusammen, die du besuchen solltest. Umgekehrt erscheint dein Geschäft bei Besuchern deiner Stadt auf dem Handy.
  • Google Maps – Sicher ist dir schon aufgefallen, dass du in Google Maps viele Einträge zu Geschäften findest. Melde dich bei Google Maps an und lasse auch dein Geschäft für andere sichtbar markieren.
  • lokale Zeitung (u. andere Medien) – Jede lokale Zeitung hat inzwischen einen Internetauftritt. Sicher gibt es dort Verzeichnisse für lokale Läden und Sehenswürdigkeiten und wenn nicht, dann vielleicht eine Art schwarzes Brett. Auch dort solltest du deinen Link und eine Beschreibung zu deinem Laden platzieren.
  • gelbe Seiten – Der Klassiker für alle Betriebe. Lasse dich in den gelben Seiten, im online, wie im offline Verzeichnis eintragen. Wenn jemand ein bestimmtest Geschäft in seinem näheren Umkreis sucht, dann greift er zu den Gelben Seiten. Das ist auch im 21. Jahrhundert noch so.

Im weiteren Kreis:

  • eigene Google+, Facebook-Fanpage, usw. Profile – dass du dir bei den großen sozialen Medien Profile für Backlinks und lokale Präsenz anlegen solltest, muss ich nicht näher ausführen, denke ich.

Dein Geschäft von außen

buddhaEin lebendiges Schaufenster erzeugt einen Sog an Aufmerksamkeit (—> in diesem Blogartikel gehe ich noch ausführlicher auf lebendiges Verkaufen ein). Also nicht das Fenster soll lebendig sein, sondern das, was dadurch zu sehen ist – bietet es sich an, lasse die Scheibe doch gleich ganz weg. 😉 Das erzeugt noch mehr Unmittelbarkeit.

Hier ein paar Tipps, wie du den Funken auf deine Interessenten überspringen lassen kannst:

(1) Präsentiere begeistert:

Sicher kennst du den Satz „Wer lacht, verkauft“. Man beobachtet immer mal wieder, wie Geschäfte jemanden vor ihren Laden stellen, der dir Leute praktisch in den Laden locken soll. Ich kann mich an Besuche auf Ibiza erinnern, wo wirklich vor jedem einzelnen Geschäft jemand stand und dich angelabert hat. Überlege, ob so eine Promotion-Maßnahme bei deinem Geschäft Sinn ergibt. Vielleicth kannst du bestimmte Proben auf der Straße verteilen oder Flyer.

Ich habe schon Promoter gesehen, die wie Mauerblümchen in der Ecke standen und ihren Flyer oder ihre Essensprobe einfach nur hingehalten haben, wenn jemand vorbeiging. Die Leute hatten Mitleid, aber bestimmt kein Kaufinteresse.

Wichtig ist eigentlich nur eins: Sei gut drauf dabei: „Wer lacht, verkauft“. 😉

(2) Bewegte Bilder bewegen Menschen:

Unter dem letzten Punkt (Präsentiere begeistert) ist schon eins deutlich geworden: Menschen fällen oft und gerne emotionale Entscheidungen. Teste es mal: Die meisten wollen das hinterher gar nicht zugeben, dass ihre Entscheidung emotional war, aber wenn du sie bittest, ihre Kaufentscheidung nüchtern, logisch und rein rational zu begründen, kommen sie in Erklärungsnot.

Kennst du das von dir selbst?

Nutze daher die Vorteile von Video Marketing auch in deinem lokalen Geschäftsschaufenster. Präsentiere die Vorteile deiner Angebot in einem Video, vielleicht auf einem kleinen Bildschirm, der in deinem Schaufenster läuft. Die Leute bleiben stehen und gucken zu und sie erfahren viel mehr über dein Angebot. Bedenke: Viele Menschen werden einfach an deinem Laden vorbeigehen, weil sie einfach nicht wissen, was für tolle Sachen im Inneren auf sie warten! Gib ihnen daher einen kleinen Einblick.

Das gleiche online: Wenn jemand deinen Blog besucht, präsentiere dein Angebot in Videos (—> Nutze dafür einen automatisierten Sales Funnel).

(3) Präsentiere live!

Skype-Konferenzen, Online Webinare, Google Hangouts… . Die Liste der Möglichkeiten, dein Produkt deinem Publikum live zu präsentieren wird immer länger. Im Offline-Bereich sind Seminare und andere große Events seit jeher als der Turbo für Kundengewinnung und -bindung bekannt. Überleg nur mal, wie die Leute die Events feiern, wenn Apple ein neues Produkt auf den Markt bringt!

In diesem Sinne: Nutze die Möglichkeiten, die dir lokales SEO bieten und genereiere massiv Besucherströme für dein lokales Geschäft!

Saucoole Grüße,

Sebastian

 

 

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lebendig verkaufen und die Leute kleben an deinem Schaufenster

Heidelberg
lebendiges Verkaufen

Huhu, Heidelberg!

Die Idee zu diesem Blogartikel kam mir vor einigen Tagen bei einem Kurztrip ins schöne Heidelberg. Auslöser war einer dieser Momente, wo man etwas sah und sich selbst eingestehen musste, dass man zum wiederholten Male aus dieser Wahrnehmung den gleichen Schluss zog und sich sagte: „Japp, genau so ist es! Eigentlich ganz einfach. Aber warum machen es so wenig Leute?“

Aber der Reihe nach…

Wir schlenderten so durch die Gassen und genossen die urige Atmosphäre der Altstadt. Falls du noch nie in Heidelberg warst: Die Stadt ist ein einziger Magnet für Touristen aus der ganzen Welt, will sagen: Es gibt viel zu sehen und wenn du nicht aufpasst, bleibt dein Blick minutenlang an jeder Fassade haften, weil du die ganzen Details wahrnehmen möchtest.

lebendig Verkaufen heißt Auffallen unter Auffälligen

Insofern hat es das einzelne kleine Geschäft schwer, herauszuragen aus der Masse der vielen interssanten Angebote. Natürlich wird es wahrgenommen, denn alles in dieser Stadt scheint gleichermaßen intensiv von den Touristen wahrgenommen zu werden – und wenn nicht von denen, dann zumindest von den mitgebrachten Hightech-Kameras.

Hobbits in Heidelberg

Hobbits in Heidelberg?

Jeder will hier natürlich sein Angebot „verkaufen„. Das ist hier wie überall sonst auch auf der Welt, nur nimmt man das hier nicht so oberflächlich oder/und aufdringlich wahr, wie z.B. in anderen Städten. Wenn du in Berlin über den Alexanderplatz gehst, springt dir alle paar Meter jemand in den Weg und nimmt dir mit seiner Hochglanzbroschüre die Sicht und wenn du den abgewimmelt hast, kommt gleich der nächste. In Heidelberg passt das dort stattfindende „Verkaufen“ noch irgendwie ins Stadtbild. Die Läden und Geschäfte scheinen dort (überwiegend) hinzugehören, scheinen dort seit Jahrhunderten verwurzelt. Sie wirken persönlicher, traditioneller und ziehen dich allein durch ihre über Jahrzehnte gewachsene Individualität magisch an. Natürlich gilt das nicht für alle Läden, aber man nimmt diesbezüglich schon eine gewisse Atmosphäre wahr, die – wie ich gerade bemerke – sicher mal einen eigenen Blogartikel verdient hätte. 😀

Wie kann man also mit seinem Geschäft zwischen all diesen urigen Läden und Sehenswürdigkeiten ein bisschen mehr auffallen, ein bisschen mehr die Aufmerksamkeit der Vorbeischlendernden auf sich ziehen?

Ganz klar: Man bringt Leben in die Bude. Lebendig verkaufen heißt, dass dein Geschäft nicht nur eine schöne Fassade hat, ein paar handgemalte verträumte Plakate daran kleben und dass Touristen von außen erkennen: „Aha, ein Restaurant!“ oder „Aha, ein Blumenladen!“ oder „Aha, die öffentlichen Toiletten!“

Nein.

Lebendig verkaufen heißt bewegen

Unvermittelt blieben wir stehen und unser Blick wanderte zu einem kleinen Laden mit zwei Schaufenstern und einer Tür. Das eine Schaufenster war geöffnet, doch wir sahen kaum, was sich dahinter abspielte, denn davor hatte sich bereits eine Menschentraube gebildet.

Heidelberg

Sebastian (glücklicher Lollyist)

Übrigens…das allein ist schon besser als jedes schön dekorierte Schaufenster oder jeder nervige alberne Promoter auf dem Alexanderplatz: Ein Schaufenster, vor dem sich völlig freiwillig eine Menschenansammlung gebildet hat. Stell dir mal vor, du gehst durch die Stadt und plötzlich siehst du, wie sich mehrere Menschen vor einem Fenster versammeln und ganz staunend in das Innere eines Landens blicken. Willst du dann nicht auch wissen, was da gerade passiert? 😉

Lange Rede, kurzer Sinn: Es handelte sich um die BonBon Manufaktur Heidelberg und jemand im Inneren des Ladens zeigte live vor Publikum, wie BonBons gemacht werden. Er knetete eine farbige Masse, formte Kügelchen, knetete wieder und die Leute hefteten ihre Blicke an jede seiner Bewegungen.

Wir natürlich auch. Und wir betraten den Laden sogar, um den Vorgang aus der Nähe zu beobachten.

Und…wir kauften.

Wir kauften BonBons und Lollys!

und ich garantiere dir, wir wären einfach an diesem Laden vorbeigegangen und hätten dort nichts gekauft, wäre da nicht dieses Paradebeispiel für lebendiges Verkaufen aufgetaucht!

Lebendig verkaufen bewegt Menschen zum Kaufen

Es wäre sehr umfangreich, genau zu analysieren, was eigentlich lebendig verkaufen meint. Aber es ist für den Augenöffner in diesem Artikel gar nicht so entscheidend. Es ist entschendend, dass wir alle, die wir Online Marketing betreiben, erkennen, dass lebendig verkaufen einen Effekt auf die Interessenten hat.

Wenn du das Interesse von Menschen für dein Angebot wecken möchtest, dann zeige ihnen nicht nur, was du machst, sondern auch wie. Lasse sie daran teilhaben, was geschieht, wenn du arbeitest. Lade sie ein, live dabei zu sein, wenn eine Idee verwirklicht wird! Es ist kein Zufall, dass von immer mehr Marketern Anbieter wie Periscope genutzt wird, um den Interessenten die Möglichkeit zu geben, LIVE beim Geschehen dabei zu sein.

Entscheide selbst, wie du dein Angebot lebendig verkaufen kannst. Vielleicht fallen dir Sachen ein, auf die noch nie jemand gekommen ist! Damit kannst du definitiv den Unterschied zu deinen Mitbewerbern machen!

Im Online Marketing bietet es sich natürlich an, intensiv Video Marketing (YouTube, Periscope, etc.) zu machen. Entscheide dann aber auch von Fall zu Fall, was genau du machst, um Interesse zu wecken. Viele reden einfach nur in ihren Videos, erzählen etwas. Das ist schon sehr gut! Vielleicht ist es aber besser, zu zeigen, wie etwas gemacht wird (Tutorial-Videos z.B.) und das möglichst interessant für Zuschauer.

Wenn du mich fragst, ist für Online Marketer natürlich ein Video Sales Funnel unverzichtbar. Damit kannst du deinen Interessenten, die ja über Google und Co. zu dir gekommen sind gleich vom Start weg eine Lebendigkeit auf ihren Bildschirm zaubern, die sie sonst nicht hätten, wenn sie z.B. einfach nur deine statische Webseite besuchen würden.

Ich hoffe, ich konnte dir mit dem heutigen Artikel eine super Anregung geben!

Saucoole Grüße,

Sebastian

 

 

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Video-Interview mit Nicole Bleck & Ute Mann (Rancho el Contento)

Interviews mit saucoolen Typen

Interviews mit saucoolen Typen – Nicole Bleck und Ute Mann (Rancho el Contento)

Ich traf Ute Mann und Nicole Bleck in der Dominikanischen Republik, genauer gesagt, in Sabaneta, östlich von Cabarete.
Ute ist vor 7 Jahren ausgewandert und hat aus eigener Kraft eine Pferderanch, die *Rancho el Contento* aufgebaut. Dort peppelt sie freilaufende Tiere auf und bietet Reittouren für Touristen an. Es ist ihr sehr wichtig, dass die Menschen das echte Dominikanische Leben kennenlernen und natürlich die einsamen Traumstrände, fernab vom Massentourismus.

Interviews mit saucoolen Typen

ein Interview mit saucoolen Typen in der DomRep – heute Nicole Bleck und Ute Mann.

Ähnlich sieht es Nicole. Sie ist leideschaftliche Fotografin und bietet Fotoshootings für Touristen in der DomRep an. Ihr Spektrum reicht dabei von wunderschönen Naturaufnahmen der Karibik, bis zu Portraits von Menschen in verschiedenen Situationen, außerdem beherrscht sie stimmungsvolle Bildnachbearbeitung. Auch ihr ist es sehr wichtig, dass ihre Kunden das authentische Leben der Karibik und echte einsame Strände kennenlernen.
Und sie ist völlig fasziniert, wenn wunderschöne Schmetterlinge herumfliegen und sie zufällig eine Kamera dabei hat. 😉

Zusammen mit Ute hatte sie die Idee, beide Geschäftsideen zu kombinieren: Reiten an einsamen Stränden und das gleich als schönes Breitwandfoto für´s eigene Wohnzimmer festhalten. Erinnerungen als hochwertiges Foto – für jeden Karibikurlauber ein Muss.

Als ich die beiden kennengelernt habe, wusste ich gleich, dass ich zwei saucoole sympathische Menschen vor mir habe, die ich zum Interview bitten musste. 🙂 Viel Spaß dabei!

Wichtige Links (draufklicken und sich freuen! 🙂 ). Nicole und Ute freuen sich auch über Kontaktaufnahmen via Facebook:

Rancho el Contento & Facebookprofil von Ute Mann

Hispaniola Fineart & Facebookprofil von Nicole Bleck

Wieder in Europa angekommen, fielen mir noch mehrere Fragen ein. So gehen wir im folgenden Textinterview noch etwas mehr ins Detail bzgl. der Themen: Fotografie und Pferdetouren in der DomRep, Auswandern und das allgemeine Leben dort, wo andere Urlaub machen.

Fragen, die man noch hätte stellen können

Hallo Ute, hallo Nicole, danke, dass ihr Zeit gefunden habt, euch ein paar total investigativen Fragen zu stellen. 🙂

Meine Lieblingseröffnungsfrage für Auswanderer: Wie ist das Wetter und wo seit ihr gerade, während ihr meine Fragen beantwortet?

Ute: Die Sonne geht gerade unter und ich bin zuhause.

Nicole: Heute regnet es endlich…Nieselregen …nach Wochen der Trockenheit…eigentlich ist nun Regenzeit …

Ihr seid beide vor einigen Jahren in die Dominikanische Republik ausgewandert. D.h. ihr seid vom zumindest halbjährlich kalten Europa in die warme Karibik gezogen. Die Frage „Warum?“ stellt sich eigentlich nicht. Ich stelle sie trotzdem. Vielleicht könnt ihr kurz ausdrücken, was so eure Beweggründe waren und was war der ausschlaggebende Punkt, an dem ihr gesagt habt: So, jetzt wandere ich aus.

Reittouren in der Dominikanischen Republik

Ute Mann (von der Rancho el Contento, bietet Reittouren für Touristen in der Dominikanischen Republik)

Ute: Ich weiß das auch nicht so genau, wann der Punkt da war, wo ich gesagt habe, jetzt wandere ich aus. Ich war ein paar Mal hier um Urlaub, immer ofter, immer länger, dann für 3 Monate und danach für eine noch längere Zeit. Das Wetter ist besser, auch für meine Gesundheit. Mein Lebenspartner ist Dominikaner und mir gefällt es hier.

Jetzt, da ihr schon so viele Jahre hier lebt, wie würdet ihr mit euren eigenen Worten einem Außenstehenden, der noch nie in der Karibik war, das Leben in der Dominikanischen Republik beschreiben? Was macht die Faszination aus, die so viele teilen, die einmal da waren?

Ute: Stressfreies, einfacheres Leben. Hier kannst du mehr im Moment leben und nicht nur immer denken: „Was ist, wenn…“.

Nicole: Freies …einfaches leben…ohne Stress.

Mit euren Umzugskartons, viel Vorfreude auf die karibische Lebensart und einer guten Portion Mut habt ihr ja auch ein paar Geschäftsideen mit in die „DomRep“ gebracht. Stellt noch einmal kurz vor, was ihr anbietet.

Ute: Am Anfang habe ich mal hier, mal dort gearbeitet, vom Zimmer streichen bis Verkäuferin in Geschäften und was so im Angebot war. Da ich schon immer ein Pferdefreund war , hatte ich natürlich auch meine privaten Pferde hier und immer mehr Freunde, die mich besuchen wollten, mit mir Reiten gehen, aber eben auf gepflegten Pferden, so entstand über die Zeit meine Ranch.

Fotos in der Dominikanischen Republik

Nicole Bleck (leidenschaftliche Fotografin für Urlauber in der Dominikanischen Republik)

Nicole: Die Idee mit der Fotografie kam erst viel später…aus einem Hobby wurde eine Passion… . Ute und ich haben uns erst vor gut 2 Jahren kennengelernt…erst standen die Pferde und das Reiten im Vordergrund…dann irgendwann brauchte Ute Fotos…und ich hatte einige Ideen…und so entwickelte sich das ganze langsam.

Nicole, wie bist du zur Fotografie gekommen? Hattest du bestimmte Vorbilder?

Nicole: Durch die Auswanderung bin ich zur Fotografie gekommen…wollte ich doch alles für Familie, Freunde und Bekannte festhalten. Willst du mal mein Lieblingsfoto sehen?

Gern.

Interview mit Nicole Bleck

Die gleiche Frage für Ute: Waren Pferde schon immer deine Leidenschaft? Was denkst du, wie sich das bei dir entwickelt hat?

Ute: Bin schon seit der Kindheit in Pferde vernarrt und hatte auch ein Pferd in Deutschland.

Leben in der Dominikanischen Republik

Das Leben in der DomRep ist einfacher, aber dafür schenkt es dir eine Menge Freiheiten.

Vom Allgäu nach Sabaneta – vom Münsterland nach  Jamao al Norte. Wie würdet ihr für euch selbst die Umstellung beschreiben? Was waren so die größten Hürden, die ihr nehmen musstet?

Nicole: Nicht immer Strom haben…nicht immer Internet …also Zivilisationsselbstverständlichkeiten…(wie z.B. Einkaufen).
Nicht zu vergessen der Zivilisationsschock…man weiss viel..man liest viel…aber Erleben ist etwas anderes.

Ute: Andere Mentalität, andere Sprache und alles neu. Ich war am Anfang sehr viel auf mich allein gestellt und musste mich erst umhören, wo ich was finde, bzw. bekomme.

Euer lustigstes/interessantestes Erlebnis in der DomRep bislang war…?

Strand in der Karibik

meistens allerdings scheint in der DomRep die Sonne 😉

Nicole: Regenfälle…nicht zu glauben…aber wenn es hier regnet…geht zeitweise die Welt unter…war für mich vorher unvorstellbar.

Auf www.saucoole-marketing-tipps.de beschäftigen wir uns ja sinnigerweise auch mit Marketing. Das stelle ich mir in der Dominikanischen Republik zunächst abenteuerlich vor. In Europa nutzt man einfach ein paar Onlineplattformen oder etablierte offline Medien. Welche Marketing Strategien setzt ihr um? Habt ihr einen Blog?

Nicole: Hier ist Facebook die Nachrichtenbox, die Bildzeitung, …mehr geht nicht… und Beziehungen… 🙂 Freunde und Bekanntenkreis.

Internet in der Domrep

Kaum zu glauben, aber viele Dominikaner haben Smartphones mit Internetanbindung. Und natürlich hat jeder ein Facebookprofil. 😉

Wenn du, Ute, in Sabaneta (also etwas abseits vom typischen Touristengebiet auf dich und deine Ranch aufmerksam machen willst, wie gehst du da vor? Wie findet der Tourist zu dir?

Ute: Natürlich auch im internet, eigene Webseite, Facebook, holidaycheck, tripadvior usw.. Und teilweise arbeite ich mit Hotels und Spraschschulen usw., die mir Kunden vermitteln, bzw. mein Poster ausgehängt haben. Und natürlich über Freunde und Bekannte und Weiterempfelungen.

Auswandern und mit einer eigenen Geschäftsidee in der Karibik Erfolg haben: Diesen Plan fassen sehr viele Menschen, wovon nicht zuletzt diverse Fernsehformate zeugen. Welche Tipps würdet ihr Menschen geben, die solche Ziele haben?

Und genauer: Welche Geschäftsideen kommen in der Karibik gut an und welche kann man schon im Ansatz vergessen?

bemaltes Haus in der DomRep

Faszinierend und das immer wieder: Die farbenfrohen Bemalungen der oft einfachen Häuser. Verträumte Kreative haben hier viel Freude. 🙂

Ute: Wenn ich eine gute idee hätte, würde ich die natürlich selber verwirklichen 😉

Nicole: Außergewöhnliche Dinge…nicht unbedingt ein Restaurant…aber man muss sich frei machen von europäischer Bezahlung…die gibt es hier nicht.

Ute: Es ist nicht einfach, hier eine Geschäftsidee umzusetzten, wenn man es angemeldet machen möchte, ist es eine Rennerei bis man alle Papiere hat und das kostet Geld und Nerven. Man braucht Ausdauer und einem muss klar sein, dass die Löhne und Verdienste nicht europäisch sind.

Wie ist die Zusammenarbeit mit den Dominikanern vor Ort? Als Selbstständige seid ihr sicher ab und zu auf Kooperationen angewiesen.

Ute: Ich habe keine Probleme mit meinen Nachbarn. Sie sind hilfsbereit und arbeiten teilweise auch für mich, z.B. mein Taxifahrer ist ein Nachbar und auch mein Helfer bei den touren und mit den Pferden. Es muss aber auch jedem klar sein, dass die Dominikaner nicht immer pünklich oder 100% zuverlässig sind und eben arbeiten um zu leben und nicht leben um zu arbeiten.

Nicole: …Man muss nur die richtigen finden…wie in Deutschland auch…Mundpropaganda.

Wie leicht/schwer ist es generell, in der Dominikanischen Republik geschäftlich Fuß zu fassen? Worauf kommt es besonders an? Vielleicht könnt ihr ein paar Tipps geben.

Nicole: Es ist schwer…man braucht Geld…weil Arbeit gibt es hier so gut wie keine…und Sozialleistung gibt es nicht…man muss schon wissen, was man will…will ich gatet leben (d.h. in einem abgesicherten Bereich)…oder im campo (z.B. mitten unter den Einheimischen) …kann ich auf Luxus verzichten..oder brauche ich es…. Meine Empfehlung: Vielleicht nicht unbedingt mit kleinen Kindern auswandern.

Straßenchaos in der Domrep

Es wirkt oft kompliziert, geschäftsmäßig in der DomRep ans Ziel zu kommen – Gelassenheit ist eine Kernkompetenz für Erfolg. 😉

Ute: Es ist nicht so einfach. Erstmal ohne residencia (Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung) geht nichts. Ein Gewerbe kann man nur machen, wenn man dieses hat und die Papiersachen sind hier sehr kompliziert, wie ich es erlebt habe. Wenn man eine Sache hat, wollen sie was anderes, dann holt man die Sache und sie wollen wieder was anderes. Bei den Touren brauchte ich auch die Genehmigung vom Tourismo, doch die haben natürlich auch Auflagen. Und Papiere kosten Geld und natürlich muss man dann auch Steuern bezahlen und Steuererklärungen machen, usw. usf..

Wieviel Tiere habt ihr eigentlich insgesamt (inklusive des regelmäßigen Tarantelbesuchs)? J Und was bedeutet für euch das Leben mit so vielen Tieren? Für Europäer ist es ja eher fremd, so „dschungelnah“ zu wohnen und entsprechende Artenvielfalt als Nachbar/Mitbewohner zu haben. 😉 Ich hatte z.B. das Gefühl, dass ich viel intensiver darauf geachtet habe, als zuhause, was so um mich herum kreucht und fleucht, nicht nur aus Vorsicht vor evtl. ekligen oder giftigen Tieren, sondern auch aus Neugier und Faszination, denn z.B. einen Kolibri sieht man nicht alle Tage.

Straßenzug in der Dominikanischen RepublikUte: Ich habe 18 Pferde, 5 Hunde, 1 Katze, Hühner (keine ahnung wieviele es im moment sind 😀 ), ein paar Gegos ums Haus und manchmal so Krappelzeug im Garten, wie glaube ich, jeder hier hat. 😉

Nicole: Wir hatten auch in Deutschland immer schon Tiere… Naturmenschen halt……egal ob Fauna oder Flora.
Wieviele Tiere? Einen ganzen Zoo…..Hunde,Katzen, Pferde…was so üblich ist auf einer Finca…*lach*

Ihr habt ja gesagt, dass manche Einheimische hin und wieder – sagen wir – etwas unbekümmert mit Tieren umgehen. Ich möchte nur einen kurzen Abstecher in dieses Thema machen, da es auch für euch ein wichtiges ist: Wie funktioniert „Tierschutz“ in der DomRep? Wie ist der Trend im Umgang mit Tieren?

Und an Ute: Du hast ja bereits einige Pferde vor dem sicheren Tod gerettet. Beschreib mal kurz, was für ein Leben die Pferde bei dir haben.

Ute: Es gibt hier auch viele Dominikaner, die ihre Tiere lieben, doch keine Ahnung davon haben, z.B. dass man ein Tier entwurmen muss oder was das Tier so zum Fressen braucht und ihnen fehlt auch oft das Geld. Kastration z.B. können sie sich nicht leisten.

Ich habe einige Pferde, die früher nicht so sanft behandelt worden sind, doch ich versuche ihnen nun ein schönes ausgeglichenes leben zu geben. Sie leben alle zusammen in einer Herde auf großen Weiden, fast wie Wildpferde. Wenn wir sie holen, müssen wir sie erst mal suchen und einfangen, dann werden sie natürlich regelmäsig entwurmt und ihnen werden Vitamine gegeben, einfach alles, was sie brauchen.

Klar müssen sie dann auch immer wieder mal arbeiten, doch das mit Verstand, nicht jeden tag. Sie haben auch ihre freien Tage. Und wenn eins mal ein problem hat, bleibt es im Krnakenstand und hat einen gelben Schein 🙂

Nicole: Die Dominikaner verdienen im Höchstfall 10000 peso im Monat bei 45 Std. Arbeit…da können sie nicht grossartig Tiere kastrieren usw…sie meinen es bestimmt nicht böse…haben es nicht anders gelernt…wie die Eltern so die Kinder,
aber ein Umdenken ist zu sehen… es wird aber dauern…wie es halt 1960 in Deutschland war…so ungefähr ist es gerade hier…wir sind in der Vergangenheit 🙂

Was denkt ihr, wie sich die touristische Landschaft an der Nordküste in der Dominikanischen Republik in 10-20 Jahren entwickeln wird?

Ute: Keine Ahnung, kommt oft darauf an, welcher Präsident gewählt wird.

Nicole: Entwicklung…ohje…keine Ahnung…

Und für euch selbst: Welche Pläne und Ziele habt ihr für die Zukunft?

Ute: Weitermanch und hoffen, dass es allen gut geht und wir unsere Tiere und uns gut versorgen können.

Nicole: In Ruhe und Zufriedenheit leben 😀

Zum Schluss, die „Saucooler-Typ-Check“ Frage – bitte mit Augenzwinkern lesen und wenn du magst, auch beantworten. 😉 Ihr habt euch keiner leichten und bestimmt keiner gewöhnlichen Aufgabe gestellt. Was würdet ihr sagen, was zeichnet euch als Persönlichkeiten aus, dass ihr euren Weg bis hierhin gegangen seit? Bzw. vielleicht seid ihr auch jemandem dankbar, einer Entwicklung oder einem prägenden Teil eurer Persönlichkeit?

Ute: Ausdauer und nicht aufgeben und sich durchkämpfen auf menschliche Art.

Nicole: Ohne meinen Mann geht nichts 😀

Vielen Dank für das Interview!

Nicole: Viele liebe Grüße!

Ute: Gerngeschehen.

Ich hoffe, dir hat das Interview gefallen! Für mehr Interviews schaue einfach in die gleichnamige Rubrik hier auf dem Blog. 

Bist du auch ein saucooler Typ oder hast eine saucoole Idee, die du gern vorstellen möchtest? Dann melde dich bei mir und wir verabreden vielleicht schon bald einen Termin für ein Video-Interview. Ich freue mich, von dir zu hören.

Saucoole Grüße,

Sebastian

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3 Ratschläge für angehende Marketing-Eskapisten

Marketing

Bist du vielleicht ein Eskapist?

Marketing

Bist du ein Marketing Eskapist?

Ein Gespenst geht um im Internet, das Gespenst des Eskapismus. Immer mehr Leute hören auf, einfach „mitzumachen“ im alltäglichen Trott, sie buchen ihre Reisen bei Secret Escapes, wobei das so „secret“ schon gar nicht mehr ist; sie suchen nach Jobs, wo sie Karriere und Familie vereinbaren können – mit einem eindeutlichen Schwerpunkt auf Familie (total verrückt!); und sie suchen im Internet (und natürlich außerhalb desselbigen) nach Möglichkeiten, sich selbst zu verwirklichen.

Sie folgen ihren eigenen Zielen.

Es sind keine weltfremden Individualisten, auch keine Einsiedler auf dem Mond; es sind vielmehr Aussteiger, die gleichzeitig wieder einsteigen, also aussteigen aus einem fremdbestimmten, rein in ein selbstbestimmtes Leben. Es sind Menschen, die durch ihren gelebten Eskapismus – bewusst oder unbewusst – eine neue menschlichere Form des Zusammenlebens prägen könnten.

Es sind Leute, die ihren inneren Vertrag mit den äußerlich als wesentliche Merkmale für eine zivilisierte Gesellschaft proklamierten Labels, wie „ewiges Wachstum“, „unkontrollierter Aktivismus“, „Vollbeschäftigung“, „Karriere“, „Hype“, „Promotion“ und anderen „Extremen“ einseitig aufgekündigt haben und die, die sich vergaloppierende, überschlagende Welt sich selbst überlässt. Pech gehabt!

Was aber ist ein Marketing Eskapist?

Eigentlich auch so einer, nur das der zusätzlich noch vor herkömmlichem Marketing flieht. Was ist jetzt wieder herkömmliches Marketing?

Wikipedia sagt übrigens zur Wortbedeutung Eskapismus:

„Als Eskapismus, Realitätsflucht oder Wirklichkeitsflucht bezeichnet man die Flucht aus oder vor der realen Welt und das Meiden derselben mit all ihren Anforderungen zugunsten einer Scheinwirklichkeit, d. h. imaginären oder möglichen besseren Wirklichkeit.“ (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Eskapismus)

Der Marketing Eskapist meidet das reale Marketing, also das, was man so sieht – sagen wir es so – , etc., zugunsten eines möglichen besseren Marketings.

Nicht mehr mitmachen heißt allerdings nicht, gar nichts mehr machen.

Immer mehr total eigenartige Menschen wachsen da heran, die eine seltsame Prämisse für ihr Leben aufstellen: Glück.

Aber, wie ich finde gibt es noch zu wenig Leute dieser Sorte. Deswegen nun hier meine 3 Ratschläge für angehende Marketing Eskapisten. Wenn du denkst, dass du gerade so auf der Schwelle zum Ausstieg stehst, aber noch nicht ganz weißt, wo die Reise hingehen solle, dann ließ jetzt weiter.

Und nein, du musst dazu nicht zwingend eine Reise bei secret escapes buchen. Du kannst es natürlich, denn du findest bestimmt im Außen ganz viele schöne Fluchtorte. Wichtig ist aber, dass du diesen Ort für deinen Eskapismus im Inneren findest.

Du musst aber auch nichts anderes werden, also kein neues Etikett auf deine Stirn kleben. Du musst kein Hippie werden, kein Punk, kein Hipster und auch kein Pilzesammler in Amsterdam. Nö. Bleib einfach Du.

(1) Erkenne, worauf du keine Lust mehr hast.

Ich habe die Frage, was herkömmliches Marketing bedeutet, ja bewusst offen gelassen, denn diese Frage musst du selbst beantworten.

Wenn du den totalen Widerwillen spürst, eine bestimmte Art Marketing auszuüben, z.B. – sagen wir mal – Direktkontakte. Wenn du keine Lust mehr hast, das zu tun, dann sei dankbar dafür, dass du diesen Widerwillen ganz deutlich spürst, denn er ist der beste Indikator dafür, dass es Zeit ist, etwas fundamental zu ändern.

Ja, ehrlich: Sobald du das erkannt hast, kommt der schwierige Teil. Höre auf, das Marketing auszuüben, was dir keinen Spaß macht und schaue nach dem um, womit du dich identifizieren kannst.

(2) Was bleibt übrig?

Die einfachste Methode, herauszufinden, was das sein könnte, ist die: Mache zwei Zettel.

Schreibe auf einen Zettel, was dir nicht gefällt und schreibe auf den zweiten Zettel, was du möchtest.

Lass dir Zeit. Dann zerreißt du den Zettel, auf dem die ungeliebten Sachen stehen, verbrennst ihn oder schmeißt ihn einfach weg.

Zettel 2 behältst du.

Das was auf diesem Zettel steht ist so ziemlich das wichtigste, wenn dein Eskapismus gelingen soll.

Schau ihn dir genau an, denke dich Stück für Stück in die Marketing Aktivitäten hinein, die dir wirklich Spaß machen (könnten). Möglicherweise stellst du fest, dass du einfach nicht der Typ für Direktansprachen bist, für den sogenannten Outbound. Das ist wirklich nicht leicht. Hey, dann lass es doch einfach. Klar, du kannst deine Komfortzone verlassen und blablabla. Aber es gibt definitiv andere Methoden, die dir zunächst mal eher liegen und den schwierigen Methoden kannst du dich später immer noch widmen. Versuche es doch zunächst mal mit einer Landingpage und einem vorgefertigen Video, das dein Produkt vorstellt. Wie wäre das für den Anfang? Dann machst du Werbung für dein Landingpage-Video und sammelst ein paar Leads.

Bald schon sind die Gedanken an die ungeliebten Marketing-Methoden, die dir vielleicht von irgendwem vermittelt worden sind, der nicht darauf geachtet hat, wo deine Talente und Vorlieben liegen.

(3) Sei verrückt

Warum tun so viele etwas, was sie eigentlich gar nicht tun wollen (wenn sie ehrlich zu sich sind)? Diese Frage ist vermutlich sehr alt und es gibt sicherlich schon einige fundierte Antworten darauf.

Ach was. Es gibt gar keine Antworten auf diese Frage, überhaupt keine, sonst würden ja nicht so viele Leute Dinge tun, zu denen sie gar keine Lust haben.

Aber bleiben wir beim Marketing.

„Verrückt“ sein bitte ich in diesem Zusammenhang nicht so zu verstehen, dass man kurz vor der Einweisung steht. Verrückt heißt nur, einen Zentimeter hierhin oder dorthin zu rücken, also sich ein stückweit vom „Mainstream“ zu entfernen. Du kannst – von oben betrachtet – gerne noch voll im Trend liegen. Ich denke, das würde dir sicher sogar helfen, viele Interessenten und Kunden zu bekommen. Aber du musst dich unterscheiden.

Was Kants kategorischer Imperativ für die Philosophie ist, dass muss der Satz: „Finde deine Nische!“ für dich bedeuten. Nur in einer Nische und sei sie noch so klein, hast du Erfolg. Wenn du verwechselbar bleibst, hast du keine Chance, eindeutig erkannt zu werden.

Und dazu musst du wirklich nicht im großen Topf umrühren. Du kannst dein Wiedererkennungsmerkmal mit kleinsten Mitteln herstellen. Viele haben eine besondere Frisur, ein Hütchen oder sie sagen etwas bestimmtes oder in einer bestimmten Weise.

Wenn du herausgefunden hast, was Dich ganz persönlich auszeichnet, dann hast du meist schon dein bestes Wiedererkennungsmerkmal gefunden.

Bist du nun ein Marketing Eskapist?

Ich bin mir sicher, du bist einer.

(Sonst hättest du ja nicht bis hierhin gelesen. 😀 )

OMA ist übrigens auch Eskapist(in). 😉 Glaubst du nicht? Dann schau mal rein bei OMAS Bootcamp.

Saucoole Grüße,

Dein Sebastian

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Video-Interview mit Auswanderin Clarissa in der Karibik

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Interviews mit saucoolen Typen

Heute: Auswanderin Clarissa erzählt von ihrem Leben und ihrer „Arbeit“ in der Dominikanischen Republik (Sosúa)


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Du willst mehr über das Leben in der Karibik erfahren? Dann nimm doch direkt mit Clarissa Kontakt auf. Keine Panik: Sie beißt nicht. 😉 Jetzt Clarissa bei Facebook als Freundin hinzufügen: https://www.facebook.com/clarissa.hentschel

Interview im Pool

Die pure Begeisterung bricht aus! Gleich werden Fragen gestellt & adhoc im Pool beantwortet! Yeah!

Weitere Fragen (Fortsetzung des Interviews)

Wenn dir das Video gefallen hat, findest du hier nun für deinen unersättlichen Hunger nach mehr Informationen, noch einige Fragen, die man noch hätte stellen können. 😉

Hallo Clarissa, danke, dass du erneut Zeit gefunden hast, ein paar wichtige Fragen zum Thema Auswandern zu beantworten. Heute treffen wir

uns ja nicht in eurem Pool, sondern im WWW, was die Gefahr minimiert, nass gemacht zu werden. Hohoho…so. Los geht´s.

Interview mit Clarissa

Josy und Maya, Clarissas Hunde

Wieviel Grad habt ihr aktuell und was machst du gerade, während du meine schlauen Fragen beantwortest?

32 Grad und ich sitze gerade auf der Terrasse mit einer Tasse Kaffe und selbstgebackenen Weihnachtsplätzchen.

Frühstückt ihr eigentlich immer draußen?

Ja, immer, das ganze Jahr

Weißt du inzwischen, was das für ein Baum mit gelben Blüten in eurem Garten ist?

Nee, egal, hauptsache er blüht schön 😀

Was macht ihr gerade so, wenn ihr mal nicht auf der Terrasse relaxt?

Einkaufen, putzen, Kochen und Abwaschen, also alles was man sonst in D auch macht, der ganz normale Wahnsinn halt, danach dann ein erfrischendes Bad im Pool zur Entspannung

Interview mit Auswanderin

Maya relaxt. Entspannung & Geduld fallen in der Karibik besonders leicht.

Was war das außergewöhnlichste oder interessanteste, was ihr in den 4 Jahren in der DomRep erlebt habt?

Ein Ausflug nach Samana und auch ein Tag im Ocean world wo ich mit Delfinen schwimmen durfte. Ansonsten haben wir fast jeden Tag was neues interessantes oder außergewöhnliches – das macht das Leben hier abwechslungsreich und nicht langweilig. Allein im Strassenverkehr sieht man pausenlos Außergewöhnliches.

Hält man das Fernsehprogramm der Dominkanischen Republik länger als 2 Minuten aus und wenn nein, was schaut ihr sonst im Fernsehen?

Wir schauen deutsche Sachen meist über das Internet. Filme und Serien bekommst du ja recht leicht heutzutage bei verschiedenen namhaften Anbietern über das Netz. Das Fernsehprogramm hier eignet sich natürlich gut, um besser spanisch zu lernen. Aber da unterhalten wir uns lieber mit den Einheimischen, als in die Glotze zu gucken.

Was für Ausgehmöglichkeiten in Sosua und Umgebung könnt ihr empfehlen? Welches ist z.B. euer Lieblingsrestaurant?

Wir haben mehrere Lieblingsrestaurants, deutsche und schweizer und wechseln immer ab. Gern sind wir aber auch in Cabarete am Strand im Lax/Ojo, wo es ab 16 Uhr Happy Hour gibt und man direkt am Strand sitzen kann.

Interview in der KaribikDie Dominikanische Republik ist ja ein Land, in dem sich viele Strukturen erst entwickeln. So gibt es dort viel Armut, worunter nicht nur die Menschen leiden, sondern auch Tiere. Pferde werden teilweise halb verhungert ausgesetzt gefunden. Was für positive Entwicklungen gibt es? Gibt es Organisationen, die der Armut entgegenwirken wollen? Tierschützerorganisationen? Du kannst gern einige mit Webseite nennen.

Ja, das ist ein trauriges Thema. Aber es gibt hier sehr viele Tierschützer und Organisationen, die sich für die Straßentiere einsetzen. Es kommen sogar regelmäßig Tierärzte aus Deutschland und USA auf eigene Kosten hierher um die Straßenhunde und Katzen, aber auch die Tiere der Dominikaner kostenlos zu kastrieren, zu impfen und zu behandeln. Und auch die ehrenamtlichen Tierschützer kümmern sich um herrenlose Tiere auf eigene Kosten und durch Spenden. Hier z.B. https://www.facebook.com/FundacionMiMascota, http://www.dogsandcatsdr.com/, https://www.facebook.com/aaassosua, https://www.facebook.com/moringasmission/

Leben in der Dominikanischen Republik

Clarissa und ihr Mann Dieter leben seit 4 Jahren in der Dominikanischen Republik

Wenn du als Europäer in die DomRep auswanderst: Wieviel Geld brauchst du monatlich ungefähr, um den Lebensstandard aus Europa zu halten, was Ernährung, Versorgung mit Strom/Internet/Klimaanlage angeht oder ist das vielleicht von Region zu Region sehr unterschiedlich?

Also wenn man den Standard aus Europa halten möchte, braucht man hier genauso viel Geld wie in Europa, nur teilweise halt für andere Sachen – man braucht keine Heizung, dafür hat man Klimaanlagen, einen Gärtner, Poolboy u.ä., dazu eine gewisse Sicherheit mit Bewachung. Lebensmittel sind größtenteils einiges teurer wie in Deutschland, dafür sind andere Sachen billiger. Aber alle Importsachen sind teurer. Selbstverständlich kann man auch günstiger hier leben, wenn man auf all diese Sachen verzichten kann. Und klar ist es in Touristengebieten teurer, wie irgendwo im Inland, wo kein Touri hinkommt, sondern nur Einheimische leben.

Was war das Schlimmste, was ihr mal erlebt habt?

Interview mit Clarissa

Das ist ein Hundeleben! 😀

Wir haben Gott sei Dank noch nichts Schlimmes erlebt

Was war das Lustigstes, was ihr mal erlebt habt?

Ein Motoconcho, mit Fahrer, Waschmaschine, Frau und 1 Baby, alles auf einem Moped. 😀

Was war eure größte Herausforderung beim Auswandern?

Unsere Pferde zurücklassen zu müssen, aber wenigstens haben wir sie in gute Hände weitergeben können.

Wenn jemand mit einer Geschäftsidee in die Domrep auswandern will, was denkst du, in welchem Bereich hätte er aktuell die größten Chancen? Ich kann mich erinnern, dass du ja mal die Idee hattest, ein Bullriding anzubieten? 😉 Was braucht der Dominikaner an guten Geschäftsideen oder der Tourist, wenn er die DomRep besucht?

Gute Chancen hat man mit einem Handwerksberuf, sogenannte „deutsche Wertarbeit“, hier gibt es keine entsprechende Ausbildung, nur „Selbstaneignung“, dementsprechend sehen die Arbeiten oft auch aus. Gerade im Bereich Elektrizität ist ein guter Elektriker Gold wert. Auch Automechaniker od. ähnl. sind gefragt. Aber ansonsten ist es hier sehr schwer, Geld zu verdienen, da natürlich die Löhne viel viel geringer sind.

Internet Lifestyle Business

Clarissas perfektes Internet Lifestyle Business (vorausgesetzt, der Strom fällt nicht aus 😉 )

Wie oft versagt bei euch eigentlich das Internet? 😀 Und wie baust du dein Online-Geschäft auf? Was machst du konkret und kannst du den Lesern ein paar Tipps geben?

Internet ist recht gut, habe eine gute 5 MB Leitung und durch eigenen Stromgenerator auch bei einem Stromausfall sehr schnell wieder Strom und Internet. Mein Onlinegeschäft baue ich mir mit MyAdvertisingPays als Businessmodell und einem Arbeitstool vom PowerLeadSystem auf. Beides miteinander verknüpft gibt mir alles was ich für ein erfolgreiches Onlinegeschäft brauche bei minimalem Zeitaufwand.

Was sind eure Pläne für das Jahr 2016? Habt ihr schon gute Vorsätze gemacht?

So weitermachen wie bisher und außerdem finanziell noch etwas unabhängiger zu sein, indem ich Diamond werde (Frühjahr) 2016)bei Myadvertisingpays.

Abschließend die Frage, auf die vermutlich die meisten Leser gewartet haben hüstel – Welcher Rum schmeckt am besten? 😉

Brugal Rum, der hier in Puerto Plata hergestellt wird.

Vielen Dank für das Interview!

Blütenbaum

Eine Frage wird ungeklärt bleiben…was ist das nur für ein seltsamer „Blütenbaum“? 😉

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Guten Rutsch wünscht Saucoole Marketing Tipps!

Guten Rutsch 2016

Gute Vorsätze?

Hä?

Ja. Achso…

Hier meine Top 3 Vorsätze für 2016

Hehe. Ich habe noch nie geraucht. Ich könnte ja mal damit anfangen. Ach…lieber doch nicht.

Ich habe schon immer Sport getrieben und mich bewusst ernährt. Ich könnte ja mal wieder zu Fast Food übergehen.

Ich habe Star Wars 7 gesehen – der Rest reicht – wenn überhaupt – auf DVD. 🙂 Innovationen bitte…danke.

Nein, das waren natürlich nicht meine Top 3 Vorsätze…die kommen jetzt:

Meine richtigen Top 3 Vorsätze für 2016

Eigentlich finde ich Vorsätze ja albern.

Guten Rutsch 2016

Ich bedanke mich für ein wundervolles Jahr mit einer Kerze! Immerhin. 🙂

Nr. 1: Weniger ist mehr

Wusstest du, dass ich Anhänger der „Leben mit 100 Teilen“ Philosophie bin? Das bin ich nicht, weil ich in einem Schuhkarton wohne und zu wenig Platz habe. Nein. Ich finde Besitz einfach überbewertet und hänge auch nicht mehr so sehr daran, wie vielleicht früher mal. Ich bin auch kein Sammler und Archivierer und auch kein Horter. Was ist ein Horter? Egal.

Dennoch bin ich in dieser Philosophie nur ein Novize, ein Anwärter, mehr nicht. Ich habe einfach noch zu viele Teile. Ich habe so viele Teile, dass es mir nicht mal auffällt, wenn ich 100 Teile weggegeben, verkauft oder verschenkt habe. Schau mal in deinen eigenen Haushalt. 100 Teile sind nix, sind fast nix, das fällt gar nicht auf, wenn die fehlen. Aktuell habe ich 126 Teile (Bücher, CDs, etc.) in meinem Amazon Selling Center…ich habe schon mehr als 100 in 2015 verkauft. Wenn ich auf meine Regale gucke, fällt mir das nicht wirklich auf.

Wie dem auch sei, was die „Leben mit 100 Teilen“ Philosophie angeht, bin ich ein Novize.

Leben mit 100 Teilen bedeutet übrigens nichts weiter, als dass du versuchst mit so wenig dinglichen Sachen wie möglich auszukommen in deinem Leben, einfach damit du dich auf die wesentlichen Sachen mehr konzentrierst: Familie, Liebe (und andere Gefühle), die Sterne (warum nicht?) und einfach das Menschsein, was du auch immer jetzt gerade darunter verstehen willst.

Im nächsten Jahr werde ich also wieder sehr viel verschenken, verkaufen und weggeben und es wird mir nicht auffallen.

Ich arbeite übrigens gerade an einem Testbericht über ebay kleinanzeigen und Co., vermutlich dem größten den es je gab. 😉 Den wird es 2016 zu lesen geben.

Nr. 2: Ich werde mehr Video Marketing betreiben

Zwar habe ich in der Vergangenheit hin und wieder mal Videos gemacht und online gestellt. Im großen und ganzen habe ich das Thema aber eher stiefmütterlich behandelt. Dabei widerspricht mir das eigentlich. In meiner Jugend und als junger Erwachsener habe ich sehr gern und sehr viele Videos gedreht. Ich hab sogar mal damit Geld verdient (Marketing Videos für lokale Firmen – usw.). Aber das ist soo lange her…es fehlt mir auch irgendwie.

Als plötzlich jeder mit seinem Smartphone Videos macht oder die YouTube Welle so richtig losbrach, habe ich mich dem Thema nicht mehr gewidmet, erst wieder ein bisschen, als ich mit Network Marketing anfing. Eigentlich widersinnig.

Also: 2016 wird es definitiv mehr Videos von mir geben. Es sind auch schon 3 sehr interessante bis lustige Video-Interviews in der Pipeline! Und ich habe eine grundsätzliche Idee, wie meine Videos dann aussehen sollen. Also: Du darfst gespannt sein (und ich auch…).

Nr 3: Mehr lesen

Ich weiß zwar noch nicht was, aber ich werde definitiv mehr lesen. Das ist zu kurz gekommen in 2015. 🙂 Das möchte ich dir übrigens auch empfehlen.

Es gibt viele Dinge, die was bringen, Butler z.B. oder eine Flasche Bier. Alles bringt dir was oder dich irgendwohin. Aber was ich in meinem Leben als besonders schätzenswert entdeckt habe ist das Lesen. Dazu braucht es natürlich gute, sehr gute Bücher. Ich lese nicht mehr, was so in der Grabbelkiste liegt. Gut, das habe ich sowieso noch nie gelesen, aber okay. Wenn du eine gute Buchempfehlung hast, melde dich bei mir!

Ja, und die Einfachheit schätzen, den Moment genießen, Ruhe atmen, der Erleuchtung entgegenstreben usw. Was man halt so macht als Mensch.

Nr. 4: Menschen begegnen

Ach komm, ich schiebe noch einen 4. Vorsatz hinterher, denn es bedeutet mir sehr viel. Was? Menschen. Ich freue mich auf alle Begegnungen dieses Jahr und vor allem auf Begegnungen mit neuen Leuten, die ich noch nicht kenne. Es gab für mich seit je her nichts schöneres, zu entdecken, dass es so viele liebenswerte Menschen auf der Erde gibt. Und so viele kenne ich noch nicht! 😉

Eigentlich ist das auch kein Voratz, oder wenn, dann einer, sich zu freuen, auf die Menschen, die ich im Jahr 2016 kennenlernen darf.

Es gibt zwei wundersame Erlebnisse, wie ich finde: Ein Abend mit guten alten Freunden, Seelenverwandten, die man vielleicht schon lange kennt. Und es gibt die Begegnung mit Menschen, die man vorher nicht kannte, bei denen man aber gleich spürt, dass sie auf einer Wellenlänge mit dir sind. Auf beides freue ich mich auch im nächsten Jahr.

Danke für 2015

Vor allem möchte ich mich bei allen, die so dabei waren, die ich kenne, die irgendetwas von mir mitbekommen haben, dem Team, den Freunden, den Leuten um mich rum, auch den lieben Menschen, die ich in diesem Jahr neu kennenlernen durfte und meiner Frau, sowie der Familie (!) DANKE sagen für ein fantastisches Jahr 2015 – es war teilweise so wundervoll und traumhaft, dass ich mich kneifen musste. Auch wenn es einige traurige und herausfordernde Erlebnisse gab, so werde ich an alles in diesem Jahr noch sehr sehr lange zurückdenken. Zum Glück ist es auch einfach zu merken. 2015. Das ist leichter zu merken, als öhm…2007 oder so. Weißt du noch, was 2007 so war? Ich auch nicht.

Genieß die Zeit, genieße dein Jahr 2016! Ich wünsche dir viel Erfolg, Glück und dass du nie deine Leidenschaft immer im Herzen spürst!

Saucoole Grüße,

Sebastian 🙂

 

 

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der einfachste Weg im Internet Geld zu verdienen

Der einfachste Weg im Internet Geld zu verdienen

Hast du ihn auch schon gesucht, den einfachsten Weg, im Internet Geld zu verdienen?

*Schnipp* und das Geld wird auf´s Konto eingezahlt?

Es ist leider bitterer Ernst, aber es sind viele unterwegs, die sich Videos ansehen, einem Link mit 30 Zahlen und Buchstabenkombinationen, die sich niemandem erschließen, folgen und denken, damit sei es getan. Wer an dieser Entwicklung Schuld ist, darüber kann man einige Dutzend Artikel schreiben. Lass dir keinen Floh ins Ohr setzen, sinkt er dich auch mit einer noch so lieblichen Stimme in den Schlaf! 🙂

Das beste Anti-Floh Spray heißt Verstand.

Und er steht dir kostenlos zur Verfügung. Du musst auch mit niemandem feilschen – er ist einfach so da, völlig gratis.

Der einfachste Weg im Internet Geld zu verdienen

Ihn zu finden hat auch etwas mit dem Verstand zu tun. Er ist unsere Allzweckwaffe: Nicht nur, dass er dir hilft, die Dummenfängerei auszufiltern, die dir einsäuseln will, dass du ohne Mühe im Internet Geld verdienen kannst, er hilft dir auch, die Brotkrumen der Schlauen zu analysieren, die dir zeigen, wie du tatsächlich effektiv arbeitest und deine Mühen begrenzt.

Es ist so: Egal, wer oder was im Internet auftritt und behauptet, er würde ohne Mühe Geld verdienen, lügt dich an. Punkt, nein: Komma und „aber!“! Er lügt dich aber nicht an, wenn er dir sagt, dass es Dinge im Internet gibt, die einfacher sind, als du vorher angenommen hast.

Genug der Säuselei! 🙂

Dass du ohne Einsatz keinen Pfenning erwirtschaftest, hast du sicher selbst schon bemerkt. Dennoch suchst du weiter, nach diesem einen einfachen Weg, im Internet Geld zu verdienen.

Wie definiert man den einfachsten Weg, im Internet Geld zu verdienen?

Die landläufige Antwort ist zumeist: Weniger ist mehr, d.h.

  • weniger bis gar kein Aufwand nötig bei technischen Sachen wie Webseite gestalten usw..
  • weniger zeitintensiv, dass von Anfang an Zeit für Familie und vielleicht noch den Hauptberuf bleibt
  • wenig Kenntnisse im Allgemeinen nötig, was Produkt, Geschäftsstruktur, etc. betrifft
  • wenig Mühe beim Finden von Kunden und Partnern

Der letzte Punkt ist für viele der wichtigste überhaupt. Es gibt ja so viele Leute, die von einem Geschäft zum anderen hüpfen und sich dann immer auf´s neue wundern, warum es so schwer ist, Kunden und Partner zu finden. Und die einzige Lösung, die sie sich ausdenken ist die, einfach wieder das Geschäft zu wechseln. Das kann man kritisieren oder zumindest einmal herausstreichen, was das über unsere Gesellschaft aussagt: Die meisten wollen keine Mühe investieren, aber trotzdem Geld verdienen. Das ist keine Kritik, das ist einfach nur eine Beobachtung, aus der man Folgerungen ziehen kann, nämlich zum Beispiel die, dass für die meisten nur das Internet Geschäft in Frage kommt, was am allereinfachsten ist, was so einfach ist, wie man es sich nur vorstellen kann:

Lotterie.

Nein, Spaß. 😉 Der einfachste Weg im Internet Geld zu verdienen müsste eine All-in-one Lösung beinhalten, denn wenn du ein Geschäft bewirbst, brauchst du zumindest eine Webseite, auch wenn es nur eine unpersönliche Landing Page deiner Firma ist. Wenn Du Kunden und Partner gewinnen willst, brauchst du zumindest irgendeine Möglichkeit, Werbung zu machen oder einen Blog, damit Personen von selbst auf dich aufmerksam werden.

Der einfachste Weg im Internet Geld zu verdienen, genauer: vier einfache Wege

Der einfachste Weg im Internet Geld zu verdienen

Eine Schale voller leichter „Ideen“

Nun, wie du vermutlich schon selbst erfahren hast, gibt es keinen einfachsten Weg, aber es gibt Wege, die einfacher sind, als man vorher denkt. Außerdem ist auch nicht alles für jeden geeignet. Es gibt z.B. Leute, die wollen einfach kein Online Geschäft aufbauen, die wollen das einfach nicht. Die wollen lieber nur so´n bisschen rumklicken und dann damit Geld verdienen. Das meine ich nicht kritisch, das ist einfach nur eine Beobachtung.

Daher habe hier mal vier Kategorien zusammengestellt, die verschiedene Geschmäcker abdecken.

Kategorie 1: Das Internet Marketing

Wenn du im Internet Marketing aktiv bist, dann promotest du ein Geschäft mit einem Blog, einer Landing Page, einem E-Mail-Follow-up, usw.. Das ist etwas, dass schon sehr weit automatisiert wurde und daher zu den einfachen Wegen gehört, im Internet Geld zu verdienen. Das ist auch die Kategorie, die ich selbst favorisiere. Hierzu zählt auch im weitesten Sinne das Affiliate Marketing, d.h. der Verkauf digitaler Produkte über den eignene Blog. Hier ist nur ein minimaler Zeitaufwand nötig.

Dennoch ist das ein Weg, den man erstmal verstehen muss. D.h. nicht, dass du alle technsichen Systeme selbst bauen musst – nein. Viele gibt es einfach schon Schlüsselfertig, wie z.B. einen eigenen Sales Funnel vom PLS, aber du solltest dich einlesen, um zu verstehen, wie diese Systeme zusammenspielen.

Dafür habe ich ein kostenloses eBook geschrieben: OMAS Bootcamp. Das kann ich dir wärmstens empfehlen, wenn du auch diesen Weg des Internet Marketings gehen willst.

Kategorie 2: Trading

Selbst wenn du gar nicht im Internet Marketing aktiv bist, wenn du z.B. Trading machen willst, brauchst du eine Menge Hintergrundwissen und gute funktionierende Tools, die dich beim Traden unterstützen. Und selbst die bieten ja keine verlässlichen Lösungen. Ganz davon abgesehen sind im Bereich Trading eine Menge Scharlatane unterwegs, die du erstmal von den seriösen Angeboten trennen musst.

Und selbst wenn du dir ein ordentliches Grundwissen erworben hast, bleibt Trading ein Risiko, dass du auf deine eigene Kappe nimmst. Dessen solltest du dir bewusst sein, wenn du damit anfängst. In jedem Fall solltest du dich, wenn du dich ans Traden herantastest, viel Informationsmaterial studieren.

Auf der anderen Seite ist es natürlich wirklich einfach umzusetzen, du brauchst dich nur bei einem Broker anmelden, etwas einzahlen und los geht´s. Keine eigene Webseite, kein Blog, nix. Du kannst dich z.B. bei BDSwiss anmelden, einem – nach meinen Recherchen recht guter Broker, da er auch viele Seminare und Tutorials für Anfänger bietet und dich nicht einfach so ins „kalte Wasser“ schmeißt.

Kategorie 3: Werbung klicken

In letzter Zeit gibt es auch immer mehr Plattformen, die dich für das Anklicken von Werbung bezahlen. Diese Möglichkeit gehört wohl zu den einfachsten, die ich kenne. Einfach nur klicken, fertig.

Dennoch gibt es auch hier zu bedenken, dass du bei den meisten Anbietern zunächst selbst Werbepakete kaufen musst, um voranzukommen.

Wenn du diese Kategorie im Zusammenspiel mit Kategorie 1 betreibst kann ich nur sagen: Warum nicht? Werbung für dein Produkt machen und gleichzeitig dafür bezahlt werden? Das schlimmste was passieren kann, ist, dass du Einträge für dein Geshcäft erhältst. Hey, das nimmt man doch mit, oder?

Wenn du dich für diese Kategorie interessierst kann ich dir zwei Anbieter empfehlen:

MAPS – MyAdvertisingpays

und

GPA – Get Profit Ads

Du findest auch ein paar Erklärungen zu diesen Möglichkeiten in meinem eBook. Es ist ganz wichtig zu verstehen, dass du diese Anbieter perfekt mit deinem Online Marketing aus Kategorie 1 kombinieren kannst.

Kategorie 4: Kugelschreiber zusammenschrauben und Umfragen ausfüllen

😉 Nein, ganz ernst gemeint ist dieser Vorschlag nicht, wenngleich du so tatsächlich Geld verdienen kannst ist der Ertrag meist sehr gering. Solltest du aber nach einem kleinen Zubrot suchen und wirklich nur etwas klicken willst, dann kannst du es gern hiermit versuchen.

Dein einfachsten Weg, im Internet Geld zu verdienen…gibt es ihn nun oder nicht?

Vielleicht fehlen für dich einige Kategorien. Was ist z.B. mit dem Aufbau einer Nischen-Webseite? Nun, dreimal darfst du raten. Das kann zwar durchaus eine lukrative Geschichte sein, aber auch eine, bei der man erstmal Wissen ansammeln muss und dann auch etwas Zeit in die Umsetzung investieren wird, d.h. im Sinne dieses Artikels kein „einfacher“ Weg.

Es gibt nicht den einen einfachen Weg, aber viele kleine Wege. Ich hoffe, der Artikel hat dir gefallen und dir ein paar Anregungen gebracht. Ich freue mich auf deinen Kommentar.

Saucoole Grüße,

Dein Sebastian

 

 

 

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eine einzigartige Idee finden oder eine umögliche Mission

Idee finden - Pommes zum Beispiel

Alles ist schonmal dagewesen

Jedes Gericht wurde schon gekocht, jedes Lied schon gesungen, jedes Buch schon geschrieben, jede Geschäftsidee schon umgesetzt, jedes Spiel schon gespielt,

jeder Tropfen Wasser ist schon mindestens einmal aus einer Wolke getropft

Wie soll man eine einzigartige Idee finden, wenn alles doch nur alt ist und nichts weiter als die ewige Widerkehr des gleichen? Hm?

Vor dieser Aufgabe stehen viele start-ups, viele, die sich zu Beginn mal in ihrem studentisch-jugendlichen Leichtsinn in der WG bei einer Flasche altem Whisky von Papa zusammengesetzt haben und als unumstößliche Tagesordnung für den Abend das Finden einer einmaligen nie dagewesenen Idee deklarierten! Und je länger der Abend oder je später der Morgen dämmerte ihnen der eine Einfall.

Und spätestens nach einigen Tagen der Ernüchterung stellten sie depremiert fest: M-M—gibt´s schon, eigentlich nix neues.

Nochmal von vorn.

Eine Idee finden (Modus: einzigartig)

Ich will dich hier natürlich, so kennst du mich, beruhigen. Die saucoolsten Ideen sind tatsächlich auch schonmal irgendwie dagewesen…obwohl? Was ist eigentlich mit Tetris? Hm. Nein. Genau darum geht´s hier ja: Eine Idee finden, die einzigartig ist ist genau das, was die Leute wollen, die ein Geschäft gründen möchten. Sie wollen „den großen Wurf“ machen, die eine Erfindung auf den Markt bringen, die alle wollen und die noch nie jemand vor ihnen erfunden hat.

Was ist eigentlich mit Facebook? Hm. Warum habe ich das nicht erfunden?

Ja, so denken sie die fleißigen kreativen Köpfe und zermartern sich weiter das Hirn über mögliche Entwicklungen in der nahen Zukunft, über den Markt und die allgemeine Bedürfnislage der Menschen. Was werden sie haben wollen?

Als YouTube größer wurde, habe ich mir zum Beispiel nicht vorstellen können, dass sich irgendjemand selbstgemachte Videos von anderen Leuten irgendwo auf der Welt ansehen sollte. Das erschien mir total langweilig und uninteressant zu sein. Heute weiß ich nicht nur, warum solche Video gesehen werden – ich mache sie sogar selber und erkenne jeden Tag mehr an der Vielschichtigkeit dieser Kommunikationsform.

Eine Idee finden, die einzigartig ist, ist immer ein Prozess, der aus folgenden Faktoren besteht:

  • offen sein für neues
  • den Trend, die Impulse der aktuellen Zeit erkennen und richtig deuten
  • die Bedürfnisse von Menschen erkennen und die richtigen Lösungen bieten
  • die richtige Nische ausfindig machen, sich nicht wiederholen

Gerade der letzte Faktor stellt sich als extrem schwierig heraus. Mach heute mal einen Friseursalon auf! Tja…da unterscheide dich mal überzeugend von deinen Mitbewerbern. Oder mach einen Bäcker auf, eine Pommes-Bude, ein Modegeschäft, ein Café, ein Kino, ein usw….

Idee finden - Pommes zum Beispiel

Pommes. Aber nicht die, die ich gegessen habe.

Und dennoch gelingt es einigen, etwas unglaubliches zu schaffen.

Und ich möchte dir meine Gedanken dazu verraten. Übrigens bin ich auf die Idee zu diesem Blogartikel durch den Besuch in einem kleinen In-Restaurant in meiner Heimat (Minden) gekommen. Wir waren abends nach einer Veranstaltung in besagtem Restaurant und mir wurde der Laden von Anfang an als die neue Adresse im Ort angepriesen. Gut, habe ich gedacht, warum nicht? Man kann ja mal gucken. Als wir dann da saßen, hat mich das Ambiente an sich nicht besonders angesprochen. Es sah in der Tat ein bisschen verstaubt, 80er-mäßig aus. Ich hatte eigentlich schon gar keine Lust, mich da lange aufzuhalten und habe deswegen nur eine ganz einfache Portion Pommes bestellt, obwohl man mir lange von diesem oder jenem Gericht vorschwärmte. „Oh, du musst unbedingt das Baguette nehmen!“ oder „Diese Nudeln sind so toll! Du musst den Auflauf essen!“, usw. – Nö, ich blieb stur, ich nahm nur Pommes.

Diese Pommes waren ungelogen die besten Pommes, die ich in meinem Leben gegessen habe. Sie waren selbst gemacht, sahen unterschiedlich aus, waren von einer Knusprigkeit und zugleich Zartheit, dass es ein Gedicht war, ein Gedicht aus Pommes und Majo. Nun, ein Gourmetkenner würde hier die besseren Worte finden, aber worauf ich hier hinaus will ist  folgendes:

Es spielt kaum eine Rolle, ob du eine einzigartige Idee findest oder nicht.

Die meisten von uns werden nie eine Idee, wie das „Rad“ haben oder einen neue Energiequelle finden, die alle Energieprobleme der Erde löst. Solche Ideen wird es geben und es ist gut, dass jemand daran arbeitet. Aber was machst du, wenn du so eine außergewöhnliche Idee nicht hast? Du kannst die Pommes Frites nicht erfinden, sie sind schon da. Aber was du machen kannst, ist, sie mit einer so wundervollen Note versehen, dass du bei deinen Kunden einen nachhaltigen positiven Eindruck hinterlässt.

Es ist ein ganz entscheidender Erfolgsfaktor, dass du das Besondere und Einzigartige aus dem herauskitzelst, was bereits da ist. Und das kann – deswegen habe ich dieses Beispiel bewusst gewählt – so etwas total banales wie Pommes sein.

Überlege mal, vielleicht fallen dir spontan drei Erlebnisse ein, wo du irgendwo warst, wo eigentlich alles vertraut war, wo du auch scheinbar alles kanntest, was so auf dich zukam und plötzlich hattest du etwas vor dir, was einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen hat.

Ich wünsche dir viele Ideen mit deiner individuellen saucoolen Eigenschaft, die viele Menschen beeindrucken wird! 🙂

Dein Sebastian

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Wie und wo du einen Sales Funnel richtig einsetzt

Sales Funnel Zoom

Stelle dir einen Sales Funnel einmal wirklich bildlich wie einen Trichter vor, der von oben nach unten immer spitzer zuläuft. Als nächstes stelle dir dein Geschäft wie ein Gebäude aus dem 29. Jahrhundert vor. Warum gerade das 29. Jahrhundert? Nun, intuitive Vermutungen legen nahe, dass ungefähr im Jahre 2897 ein holistischer adhoc Transporter entwickelt wird, der es uns ermöglicht, genau dorthin zu reisen wo wir hin möchten und zwar überall und im Bruchteil einer Millisekunde. Gut, andere mögen das Beamer nennen. Wie dem auch sei: Dein Verkaufstrichter ist so ein holistischer adhoc Transporter.

Wird es zu verworren? Nein, oder? 😉 Stell dir einfach vor, dein Sales Funnel saugt die Menschen einfach so von der Straße und sie ploppen in deinem Geschäft wieder auf, einfach weil sie dorthin wollten. Das passiert, wenn du den Eingang zu deinem Sales Funnel richtig platzierst.

Wann beginnt eigentlich ein Sales Funnel?

Sales Funnel Zoom

29. Jahrhundert Adhoc woimmerduhinwillst-Transporter!? Nö. Bereits heute beginnt dein Sales Funnel überall.

Im 29. Jahrhundert überall und du wirst lachen, auch heute beginnt er schon überall, denn jeder rennt heutzutage mit einem Smartphone rum. Wir sind ununterbrochen vernetzt und online. Also kann auch überall dein Sales Funnel beginnen.

Der Sales Funnel beginnt in der Tat bereits im Kopf des Interessenten, bei seiner Motivation, sich für ein bestimmtes Thema zu erwärmen.

Und für dich beginnt der Sales Funnel in der Tat auch dort, wo diese weit verstreuten potentiellen Interessenten herumwandern. Indem du genau die Brotkrumen auslegst,die diese Interessenten suchen beginnt praktisch der gezielte Aufbau deines Funnels.

Mach dir wirklich bewusst, dass das mit dem holistischen adhoc Transporter keine Metapher war. Wir leben bereits in genau der Zeit leben, in der jeder jederzeit und überall virtuelle Sales Funnel betreten kann

Die große Frage ist nur: Wie finden die richtigen Interessenten den Eingang zu deinem Funnel?

Zeige Präsenz

Eigentlich kann man darauf von selbst kommen,aber immer wieder sageN mir leute: ja, das ist ja alles schön und gut aber niemand besucht meine Landingpage, meinen Blog und wenn ich bei Facebook mal eine Werbung poste dann kommt da auch nichts bei rum.

Wenn du deinen Sales Funnel Eingang in Form eines Blogartikels, eines Videos oder als klassische Werbung platzierst, dann übersehen ganz viele, dass die obere Hälfte deines Sales Funnels weiter ist als die untere, d.h. da müssen sogar mehr Leute rein, als am Ende letztlich rauskommen. 100 Leute kommen rein, durchlaufen den automatischen Prozess und am Ende bleiben nur 5-10 Leute übrig. Die Schlussfolgerung ist die, dass du eine ausreichend große Präsenz (Reichweite) brauchst, um überhaupt genügend Leute zum Eingang deines Sales Funnels zu bringen.

Wo ist dein Sales Funnel ideal platziert?

Ein Sales Funnel ist einfach ein brillantes Tool, um die für dich ideale Geschäftspartner, Interessenten und Kunden herauszufiltern. Deswegen sind nur themenrelevante Orte für den Eingang deines Funnels geeignet. D.h.:

  • Dein Themen-Blog wo du die entsprechenden Interessen bedienst
  • Dein Videokanal z.B. bei YouTube
  • klassische keywordorientieete Werbung

In jedem Fall benötigst du viele Besucher.

Die gute Nachricht ist: Wenn du deinen Sales Funnel auf dein Thema, dein Produkt hin fokussiert ausrichtest bekommst du grundsätzlich Besucher, die bereits ein Basisinteresse für das mitbringen, was du anbietest.

Die herausfordernde Nachricht ist: Schnell und mühelos reich werden Konzepte gibt es nicht. Du wirst nicht umhin kommen, eine Präsenz aufzubauen, die wahrgenommen wird, täglich von mehr Leuten. Präsenz durch z.B. Blogartikel und Videos und Social Media usw.usf..

Am Anfang – das ist logisch – ist es auch Arbeit. Aber wenn du im Hinterkopf bewahrst, dass du deine Zielgruppe ansprichst und zwar vom ersten Tag an, dann bist du auf Wachstumskurs, wenn du „am Ball“ bleibst.

Du bist bereits im 29. Jahrhundert und dein Sales Funnel ist ein holistischer adhoc Transporter.

Wie du einen für dich personalisierten Sales Funnel aufsetzt zeige ich dir hier: Klicke hier, um dir OMAS Bootcamp anzusehen, einen Sales Funnel, der dir genau zeigt, wie du Attraction Marketing, Blogging, Social- und Video Marketing, sowie einen personalisierten Sales Funnel für dich wirken lässt, um ein automatisiertes Business aufzubauen.

Saucoole Grüße,

Dein Sebastian

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Wie komme ich auf ungewöhnliche Geschäftsideen? 3 + 2 Anregungen

ungewöhnliche Geschäftsideen

Eines der Hauptthemen der saucoolen Marketing Tipps ist es ja, ungewöhnliche Ideen zu entdecken – Geschäftsideen, die etwas besonderes haben, Bedürfnisse befriedigen, von denen du noch nicht einmal geahnt hast, eben saucoole Einfälle, die, wenn du sie das erste Mal hörst, vielleicht denkst: Ja! Das ist es! Warum bin ich da eigentlich nicht selbst drauf gekommen? 😉

Viele träumen davon, den einen großen Einfall zu haben oder zumindest ein Geschäft zu entwickeln, was es so noch nicht gab, aber einem kleinen Kreis an Leuten etwas bedeuten mag.

Wie aber kommst du auf eine Idee, die noch keiner hatte? Wie entwickelst du ungewöhnliche Geschäftsideen? Hier findest du drei Anregungen:

1) Was interessiert dich?

ungewöhnliche Geschäftsideen

Streng deine „Birne“ an. 😉

Die meisten tragen die besten Ideen ihres Lebens bereits verborgen in sich. Sie müssen sie nur freilegen. Gehe da ganz strategisch von außen nach innen vor:

  • Was tue ich aktuell?
  • Gefällt mir, was ich momentan tue?
  • Wenn ich einige Zeit überlege, was wollte ich eigentlich schon immer mal machen?
  • Was will ich wirklich? Was ist meine Aufgabe?
  • Kann ich aus diesem inneren Interesse eine Geschäftsidee machen?

Jetzt wirst du sicher sagen: Toll, das hilft mir nicht weiter, denn mein Interesse besteht darin, Unsinn zu machen und Kakteen zu züchten. Wie soll ich damit Geld verdienen?

Meine Antwort: Denk an Helge Schneider, einen unglaublichen talentierten Quatschmacher mit einer Vorliebe für Kakteen. Was soll´s also? Die unwahrscheinlichsten Sachen bergen manchmal die fantastischsten Möglichkeiten!

2) Finde die richtige Nische

Es geht nicht nur darum, überhaupt eine Nische zu finden. Es muss die richtige sein. Sie ist die Antwort auf die Frage:

Was gibt es noch nicht und wird gebraucht?

Das ist aber nur der erste Teil der Lösung. Beim zweiten Teil bist du gefragt. Kannst du diese Nische bedienen, nachdem du dir ausführlich Gedanken zu Punkt 1 unserer kleinen Aufzählung gemacht hast?

3) Kombiniere (mehrere) ungewöhnliche Geschäftsideen zu etwas Neuem

Wenn du bei Punkt 2 absolut nicht weiter kommst, sieh dir an, was es schon gibt und überlege, ob du – wie ein Koch – zwei Zutaten kombinieren kannst, damit sich etwas vollkommen neues – außergewöhnliches – ergibt.

Das ist ganz und gar nicht unüblich. Viele Geschäftsideen kombinieren bereits Dagewesenes und entwickeln es so weiter. Denke an die ganzen Fast-Food-Ketten, die eine bereits bekannte Methode mit neuen Inhalten füllen, sie kombinieren den Erfolg vom Modell Fast-Food z.B. mit dem Trend bewussterer Ernährung.

der inoffizielle Punkt Nummer 4)

Nur eine ganz kurze Nachbemerkung: Prüfe, ob deine Idee ein Publikum hat – dieses mag auch noch so klein sein. Eine kleine, aber treue Gefolgschaft ist besser, als … niemand.

Hattest du die sensationelle Idee, aus Fischgräten Musikinstrumente zu basteln, deren Klang sich bislang nur in deiner Fantasie ausbreitet? Nun, dann halte Rücksprache mit einem Musiklehrer in deinem Ort und konsultiere sicherheitshalber einen Experten für Halluzinationen.

der zweite inoffizielle Punkt Nummer 5) Entwickle deine Idee gegen alle Widerstände

Wenn du bei diesem Punkt bist, hast du schon eine ganze Menge geschafft. Vielleicht hast du mehrere ungewöhnliche Geschäftsideen gesammelt – vielleicht nur eine einzige – , vielleicht ist es auch eine Kombination aus mehreren anderen. Du hast geprüft, ob die Idee ein Publikum hat und du bist dir sicher, dass du diese Idee ganz begeistert angehen willst. Eigentlich sollte dieser inoffizielle Punkt 5 nun gar nicht mehr wichtig sein. Ich will ihn trotzem erwähnen, denn bedenke, wo du stehst:

  • Du hast eine Idee, die sonst niemand hatte
  • Du willst etwas nie dagewesenes starten
  • …etwas, dass noch nie jemand vor dir gemacht hat.

Du bist ziemlich allein auf der Welt

Der Umstand, eine Geschäftsidee als Einziger verwirklichen zu wollen, bringt den Umstand mit sich, dass das Herdentier Mensch u.U. ängstlich und unsicher wird. Denn die anderen Herdentiere, also die, die sich ihr Leben lang gar nicht bewusst werden, dass sie immer noch auf ihren vier Beinen immer noch dem „Ars..“ folgen, der gerade vor ihnen läuft, werden das nicht gutheißen, wenn da plötzlich einer „ausscherrt“ und die Herde verlässt. Ich brauche das nicht ausweiten.

Zweifel kommen dann auf, wenn man die Herde verlässt und wenn die Herde einen für diesen Schritt kritisiert.

Egal.

Wenn du diese Schritt meisterst, kann niemand dich davon abhalten deine Idee, deren Zeit du für gekommen hältst, zu verwirklichen.

Saucoole Ideen…

wünsche ich dir. Diese Ideen füllen nicht selten eine unentdeckte Nische, oder kombinieren Altbewährtes zu etwas Neuem. Sie kommen aus deiner inneren Interessenlage.

😉

Viel Erfolg beim Entwickeln deiner saucoolen Idee!

Dein Sebastian

 

 

 

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