Auswandern in die Dominikanische Republik – 5 folgenschwere Fehler

Als ich neulich in der Dominikanischen Republik Urlaub gemacht habe, hat mich auch das Thema „Auswandern“ stark interessiert. Dank bereits bestehender Kontakte konnte ich einige Auswanderer kennenlernen, die alle „ihr Ding“ in der DomRep durchzogen. Ich muss dazu sagen, dass alle, die ich kennenlernte mit soliden Grundlagen und mit einem vernünftigen Konzept ausgewandert sind. Sie haben nicht die Fehler gemacht, die ich aufzählen möchte, aber sie haben schon viele kennengelernt, die mindestens einen der 5 folgenschweren Fehler gemacht haben. Meist war das Ergebnis immer das gleiche: Das Auswandern in die Dominikanische Republik war so gut wie gescheitert. Das muss dir ja nicht passieren, wenn du etwas ähnliches planst. 🙂

Auswandern in die Dominikanische Republik – die 5 folgenschweren Fehlerdiagnosen

1) Entweder du hast Geld oder du hast einen Plan

Auswandern in die Dominikanische Republik

Sonne, Strand und Palmen sind wunderschön, aber wandere niemals blauäugig aus.

Wenn du Millionär bist, dann kannst du einfach in die DomRep auswandern. 🙂 Glückwunsch! Da gibt es zahlreiche abgesicherte Areale, Anlagen, die speziell für die „Residenten“ gebaut worden sind.

Solltest du noch Geld verdienen müssen, ist es ratsam, einen Plan zu haben, d.h. du solltest dir überlegen, wie du deinen Lebensunterhalt auch in der DomRep sichern willst und welcher Lebensstandard für dich wichtig ist.

D.h. du brauchst ein Werkzeug, mit dem du Geld verdienen kannst. Denke da ruhig ein wenig „outside the box“. Ich habe von Auswanderern schon die verrücktesten Geschäftsmodelle erfahren.

2) Ohne Geld geht nix

Natürlich kann man mit den richtigen Ortskenntnissen die Güter des täglichen Bedarfs sehr günstig einkaufen. Aber ich gehe jetzt mal davon aus, dass du deinen europäischen, im weitesten Sinne „westlichen“ Lebensstandard erhalten willst. Dazu brauchst du in der Dominikanischen Republik fast genausoviel Geld wie in Europa. Vielleicht fallen die Heizkosten weg – aber dafür musst du natürlich eine Klimaanlage unterhalten, vielleicht gönnst du dir einen Pool, um den du dich natürlich auch entsprechend kümmern musst.

Das ist natürlich alles kein muss. Die Dominikanische Republik ist ja gerade bei „Aussteigern“ seit Jahrzehnten sehr beliebt. Wenn es dir nichts ausmacht, mit den Tieren des Waldes in einer selbstgebauten Holzhütte zu leben, dann wirst du hier sehr günstig leben können, zumal ja alles, was bei uns in Europa an Früchten teuer importiert wird, hier frei verfügbar an den Bäumen wächst.

Im übrigen widmen sich sehr viele Auswanderer, mit denen ich gesprochen habe, dem Thema Network Marketing, bzw. Internet Marketing. Die Vorteile liegen auf der Hand: Ortsunabhängiges arbeiten und du kannst mit PC oder Laptop weltweite Vertriebsstrukturen aufbauen, brauchst also deine „Baumhütte“ nicht mal verlassen.

3) Wisse, wo du bist

Ja, das ist grundsätzlich von Vorteil, zu wissen, wo man sich gerade so aufhält. Aber wenn man so etwas lebensveränderndes plant, wie z.B. das Auswandern in die Dominikanische Republik, dann sollte man sich vorher klar darüber sein, wo man am besten hinzieht und sich die nähere Umgebung einmal genauer ansieht:

  1. Was leben dort für Menschen?
  2. Wie ist die Strom- und Wasserversorgung geregelt?
  3. Gibt es WiFi und wenn ja, wie verlässlich?
  4. Was sagt die aktuelle Kriminalitätsstatistik?
  5. Gibt es vor Ort gute Möglichkeiten, deine Geschäftsidee zu verwirklichen?

Nutze hier nicht nur die allgemeinen Informationsquellen im Internet, sondern besuche – falls du sie findest – Blogs von Auswanderern, die dort bereits wohnen, wo du hinwillst. Höre dich auch ein bisschen in Foren um. Wichtig ist, dass du reale Erfahrungen von Leuten sammelst, die dort bereits heimisch geworden sind. Frage sie ruhig direkt nach Dingen, die dir wichtig sind. Nicht jeder bewertet einen Punkt wie „Kriminalität“ in gleichem Maße, wie jemand anderes.

4) Passe dich an

Gleiche dich dem Lebensstil und Rhythmus deiner Umgebung an. Du musst dir nichts vormachen: Sobald du in irgendein Dorf in der Dominikanischen Republik ziehst, spricht es sich relativ schnell herum, dass du da bist und dass du kein gebürtiger Dominikaner bist. Aber das ist kein Grund, deine Parcelle in einen Hochsicherheitstrakt mit Panzerabwehrgeschützen zu verwandeln. Das Gegenteil bringt viel mehr. 😉

  • Zeige niemals Geld oder äußerliche Statussymbole
  • Streue das Gerücht, dass du auch mal „blank“ bist, bzw. erstmal zur Bank musst, bevor du etwas bezahlst.
  • Sei gechillt – mache nichts, was ein Dominikaner in deiner Nachbarschaft nicht auch tun würde.

Es ist relativ einfach, habe ich mir sagen lassen: Sobald du dich „anders“, bzw. „abgehobener“ als deine Umgebung verhältst, dann solltest du dich nicht wundern, wenn du auf der Liste irgendeiner Diebesbande auftauchst, denn dann weiß „man“ ja, dass bei dir was zu holen ist.

  • Freunde dich mit deinen Nachbarn an.

Es ist unglaublich, wie gut vernetzt die einheimischen Dominikaner sind. Das kann man sich als verschrobener anonymisierter Großstadteuropäer überhaupt nicht mehr vorstellen, dass es möglich ist, dass man so weitgefächerte Beziehungen auf freundschaftlicher Basis haben kann – und nicht, weil es businessmäßig eine Aufstiegsrelevanz hat. Daran denkt dort niemand.

Dominikaner sind unfassbar freundliche, hilfsbereite und kooperative Menschen, sodass es das wichtigste für dich als Auswanderer sein wird, ein gut funktionierendes Geflecht an Beziehungen zu den Menschen in der Umgebung zu knüpfen.

Übrigens – wenn du immer noch unsicher bist – der beste Schutz ist manchmal ganz naheliegend:

Ich habe keinen Auswanderer kennengelernt, der nicht mindestens (!) einen Hund hat. 🙂

5) Teste das Auswandern

Auswandern in die Dominikanische Republik

Auch diesem Bild ging ein vernunftgesteuerter planender Geist voraus. 😉

Wenn du alle kritischen Punkte für dich ausreichend abgewogen hast: Geld, Geschäftsidee, Umgebung kennenlernen, Berührungsängste überwinden – und du zu einem positiven Ergebnis gekommen bist, gilt es den letzten Fehler zu vermeiden: Einfach gleich auswandern. Das kann klappen, aber birgt ein Risiko.

Bei meinen Gesprächen konnte ich folgende Abfolge herausfiltern, die wesentlich sind, um sich darüber sicher zu werden, dass man wirklich auswandern will:

  • ab und zu in der Dominikanischen Republik Urlaub machen und dabei immer häufiger das Hotel verlassen
  • Kontakte zu anderen Auswanderern knüpfen, das erleichtert das „Zurechtfinden“
  • Einen Langzeiturlaub autark, d.h. vielleicht in einem gemieteten Bungalow verbringen – bewusst ohne Hotelverpflegung
  • Einen Langzeitaufenthalt in der Dominikanischen Republik starten: D.h. ab 6 Monaten Daueraufenthalt. Danach wieder zurück ins Heimatland.
  • Nicht alle Brücken abbrechen.

Ganz wichtig war den meisten dieser Langzeitaufenthalt. Wenn sie sich 1/2 bis ein ganzes Jahr in der Dominikanischen Republik wohl gefühlt haben, dann wussten die meisten, dass sie es auch ein paar Jahre lang schaffen werden. Aber, um einfach auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein, sagten mir die meisten Auswanderer folgendes: „Brich niemals alle Brücken in dein Heimatland ab. Du weißt nie, ob du sie nicht vielleicht doch irgendwann mal wieder brauchen könntest.“

Und nicht vergessen: Spanisch lernen! 🙂

Hey, wenn du dich schon länger mit dem Thema „Auswandern in die Dominikanische Republik“ beschäftigt hast, konnte ich dir vielleicht die ein oder anderen Denkanstoß geben.

Saucoole Grüße,

Sebastian

 

Über

Saucooler Internet Marketer aus Berlin. Seit 2007ff. ON - viele Projekte - dieses hier ist neu, ganz frisch: 2015. Es ist voll von Infos, Unterhaltung und coolen Fotos. ;-) Mein Hauptziel ist es, dir zu zeigen, wie du dein Online Geschäft effektiv, saucool und individuell aufbaust und jeden Tag mit einem einfachen System neue interessierte(!) Kontakte und Kunden gewinnst. Freut mich, dass meinen Artikel gelesen hast. Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen. Hinterlasse doch einen Kommentar!

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Ein Kommentar zu “Auswandern in die Dominikanische Republik – 5 folgenschwere Fehler
  1. roman bigler sagt:

    bin schon lange am überlegen in die dom rep zu ziehen habe zwar schon haus und alles doch fehlt mir noch eine Einnahmequelle, bin gelernter koch doch ein Restaurant zur eröffnen hat gar keinen Sinn!

    Lg roman

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