Quietsch…über typische Bremsen im Network Marketing (Teil 1)

…und wie Du sie löst.

In diesem Blog erfährst Du, wie Du im Network Marketing am Berg anfährst und noch ein paar Dinge mehr. 😉

Was dich vom Erfolg im Network Marketing zurückhält

Ich kann mich noch gut an mein erstes großes Event im Network Marketing erinnern. Es hat viel Spaß gemacht, war groß und die Leute waren alle gut drauf. Auch wenn ich diese Lach-und-Klatsch-Veranstaltungen heute sehr kritisch sehe und auch für die vermittelten Arbeitsweisen eher ein müdes Lächeln übrig habe, gab es trotzem viel lehrreiches, das mir heute noch hilft. Ich kann mich besonders an einen Satz von einem der Top-Networker (weltweit) schlechthin erinnern und das war auch eher so ein dahingesprochener Nebensatz: “…Ich weiß immer nicht, was Die Leute davon abhält, Erfolg zu haben.”

Hm…der hatte leicht reden, in seiner Position. Aber…hatte er nicht auch bei Null angefangen? Hatte er nicht sogar bei Null angefangen, als viele vor ihm schon unbeschreiblichen Erfolg hatten?

Und gleichzeitig siehst Du Leute, die zur gleichen Zeit wie er anfangen haben, mit vielleicht sogar den gleichen Voraussetzungen und keinen Erfolg oder nur wenig haben. Die Frage muss erlaubt sein: Warum ist das so?

Bremsen? Ja, aber mit Sinn.

Jedes Auto hat eine Bremse und die hat enorm viel Sinn. Nur, wenn Du beim Start den Fuss immer auf der Bremse hast, kannst Du niemals losfahren.

Bremse lieber dann, bevor Du dein Gefährt (Geschäft) in den Treibsand neben der Straße setzt.

Bremsen im Network Marketing

Katharina Wieland Müller / pixelio.de

Ich habe den Verdacht, dass viele auf der Bremse stehen, bevor sie losfahren, liegt hauptsächlich daran, dass sie gar nicht genau wissen, was sie tun sollen oder auf das Beispiel übertragen, wohin sie fahren sollen.

Die typischen Bremsen im Network Marketing und wie du sie löst

1. Keine Ziele

Viele verbinden einfach nichts mit dem Geschäft, das sie starten, haben nur den vagen Wunsch, damit ihre Brötchen zu verdienen. Der Grund liegt auf der Hand: Die meisten Firmen werben genau damit: Verdiene Geld, es ist ganz einfach, hihi, fertig. 😉

Aber das reicht nicht. Es kann dich nur dauerhaft motivieren, ein Geschäft aufzubauen, wenn der eigentliche Antrieb tief aus dir selbst heraus kommt und du nicht oberflächlich einer gehaltlosen Werbebotschaft folgst. Das verpufft so schnell, wie die Luft aus einem Luftballon entweicht.

Es wird oft empfohlen, Ziele aufzuschreiben. Ja, das kann helfen. Wichtiger ist es, dass Du diese Ziele wie Samenkörner tief in dein Gedächtnis einpflanzt und das kannst Du nur wenn Du aktiv darüber nachdenkst, es visualisierst und dir immer wieder bewusst machst, was Du eigentlich willst, es spüren, mit allen Sinnen erfassen und dich gleichsam davon erfüllen lässt.

Aufgeschriebene Notizen gehen schnell mal verloren. Aber das, was dich wirklich ergreift und ausfüllt steht nicht auf einem Zettel Papier, es ist in dir.

Das berühmte Buch von Napoleon Hill heißt Denke nach und werde reich und nicht “Mach dir ne´ Notiz und werde reich” 😉

Mein Bremsenlöser: Denke nicht zwanghaft über deine Ziele nach, das setzt dich schnell unter Druck und du kannst nicht mehr befreit “aufspielen”. Entspanne dich und spüre in die Ziele und Wünsche hinein. Lass sie dich von selbst erfüllen. Das klappt manchmal nicht sofort, aber je öfter du es einübst, desto leichter wird es gehen.

Dein Ziel, als das Erreichen deines Ziels, hat die Eigenschaft, dir ein richtig gutes Gefühl zu geben. Es sollte toll sein, wenn Du dein Ziel erreichst. Wenn nicht….öhm…solltest Du dir dringend ein anderes Ziel ausdenken. 😉

2. es ist nicht glaubhaft oder du hast es nicht verdient oder…

Wir gehen noch einen Schritt zurück, denn es gibt viele, die selbst eine eingebaute Hemmung haben, wenn es um das Formulieren von Zielen geht. Dafür kann es viele Gründe geben: Unser Umfeld, die eigene Entwicklung, die daraus resultierenden Denkmuster (Du darfst nicht, Du kannst nicht, Du wirst nicht, usw.), kurz:…sehr viele Baustellen, die du einfach mal zuschütten kannst. Es bringt nichts, stundenlang die Sohle des eigenen Hemmschuhs zu flicken. Schmeiß ihn lieber weg!

Beispiel:

Dein Umfeld

Jeder kennt sie, die Personen, die keine Gelegenheit ungenutzt lassen, dir mitzuteilen, dass das was du tust, ganz furchtbar ist oder das du niemals dort ankommen wirst, wo du hinwillst, usw.

Du hast nun drei Möglichkeiten:

Du gibst ihnen recht. -> Prima, du hast gerade beschlossen, deine Träume im Abort herunterzuspülen. Großartig! 😉

Du willst sie überzeugen, es ihnen beweisen. -> Möglicherweise wird es einige geben, die sich überzeugen lassen; es gibt aber Menschen – und die wirst du auch schon kennengelernt haben – denen es gar nicht darum geht, überzeugt zu werden. Das wollen die gar nicht. Die wollen in der Tat einfach nur negativ sein oder einfach nur ihre destruktive Meinung mitteilen und das so oft es geht…und es ist überhaupt nicht nötig, dass Du verstehst, warum diese Menschen das tun. Das ist vollkommen egal…soll sich ein Psychologe um diese miesepetrigen Zeitverderber kümmern. Es ist nicht dein Job. Dein Job ist es nur, dich nicht von diesen Leuten aufreiben zu lassen. Man kann – wenn man nicht aufpasst – sich in einen Strudel aus Streit und Diskussion usw. hineinziehen lassen, ohne da jemals wieder herauszukommen. Denn es geht manchen Leuten gar nicht darum, ein konstruktives Ergebnis aus einem Streit zu ziehen, sondern einzig und allein um das negative destruktive Verhalten an sich. Also: Obacht und Finger weg von solchen Leuten! 😉 Das führt mich zu Möglichkeit drei:

Ignoriere diese Leute vollständig. -> Das hört sich leicht an, erfordert aber viel Übung, denn wir sind soziale Wesen und wollen immer sozial interagieren. Hier jedoch müssen wir lernen, Nein zu sagen. Das hört sich platt an – ich weiß. Versuch´s mal so: In sozialen Netzwerken kannst Du Leute ganz leicht blocken, das geht sehr schnell. Du kannst auch E-Mail-Filter einbauen, die unliebsame E-Mails automatisch in den Mülleimer verschieben, usw.. Genauso kannst du es auch überall sonst. Rede nicht mehr mit negativen Menschen, interagiere nicht mehr mit ihnen, schau sie nicht mal mehr an und solltest Du merken, dass du einem begegnest, beende einfach das Gespräch, einfach so, sofort, lass die oder den einfach stehen. Das kann sehr lustig sein, glaub mir. 😉

Kinder haben manchmal viel bessere Kurzfassungen, als sie uns Erwachsenen jemals einfallen würden. Ich habe, als ich noch Nachhilfe gegeben habe, einmal von einem Sechstklässler folgende treffende Bezeichnung gehört, die genau das ausdrückt, was ich dir sagen will – ersetze hier einfach “Lehrer” durch “Person, die dir auf den Zeiger geht”. 😉

“Ey, neulich in der Klasse, ne, da war es voll nervig, da hab ich den Lehrer erstmal auf Igno gesetzt.”

JA! Genau, setz bitte ab sofort alle negativen Leute auf IGNO. Ab sofort!

Mein Bremsenlöser: Verdränge nicht, sondern lass negative Einflüsse an dir vorbeigehen. Es ist nicht nötig, alles zu “bearbeiten”, was von Außen kommt. Lass es einfach vorbeifließen. Du musst den Regen, der von oben kommt auch nicht umständlich erhitzen, dass er in Form von Wasserdampf davonfliegt. Spanne einfach einen Regenschirm auf. Ich weiß, das mag anfangs nicht leicht sein, denn wir sind soziale Wesen. Aber starte einfach damit, dass Du negative Dinge von anderen erkennst und dir merkst, dass Du, sobald etwas destruktives dir zu Nahe kommt, dieses einfach aus deiner Wahrnehmung ausblendest.

Dabei hilft ein Trick: Stelle dir dann vor, du spielst in einem Stummfilm mit und der, der gerade so negativ auf dich einredet, ist ein Schauspieler, dem der Regisseur gesagt hat, er bräuchte einfach nur irgendwelche Lippenbewegungen, man würde ja eh nicht hören, was er sagt.

Ein weiterer Trick: Mach daraus eine Challenge. Die Challenge sieht so aus: Negativer Mensch steht vor dir – Finde binnen der nächsten 30 Sekunden einen kreativen Weg, das Gespräch zu beenden und wegzugehen.

 mein ultimativer Bremsenlöser an dieser Stelle: Erkenne deinen eigenen Wert. Finde an jedem einzelnen Tag einen zeitlichen und räumlichen Rahmen, in dem Du in ein kraftspendendes Refugium gehst. Was das ist, kannst du ganz allein entscheiden. Wichtig ist nur, dass es etwas ist, was dich deinen Wert erkennen lässt. Wenn Du gern malst, dann mal etwas, vollkommen zwanglos. Wenn Du gern fotographierst, dann geh jeden Tag eine halbe Stunde spazieren und mach ein paar Fotos. Wenn Du gern…usw. Ich denke, du weißt, worauf ich hinaus will. Es ist ein ausführliches Thema:

Lies dir meinen Artikel dazu durch: Blogging als Kraftquelle der eigenen Gedanken.

3. ausbleibender Erfolg (Spoiler)

Puh…der Artikel ist ganz schön lang geworden, deswegen ist an dieser Stelle Schluss. Hier geht es weiter: Quietsch…über typische Bremsen im Network Marketing (Teil 2)

Saucoole Grüße,

Dein Sebastian

Über

Saucooler Internet Marketer aus Berlin. Seit 2007ff. ON - viele Projekte - dieses hier ist neu, ganz frisch: 2015. Es ist voll von Infos, Unterhaltung und coolen Fotos. ;-) Mein Hauptziel ist es, dir zu zeigen, wie du dein Online Geschäft effektiv, saucool und individuell aufbaust und jeden Tag mit einem einfachen System neue interessierte(!) Kontakte und Kunden gewinnst. Freut mich, dass meinen Artikel gelesen hast. Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen. Hinterlasse doch einen Kommentar!

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